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Magazin EinBlick

 
EinBlick Gendergerechtigkeit  

EinBlick 02/2011: Auf gleicher Augenhöhe - Gendergerechtigkeit als Strategie gegen Hunger, Armut und Klimakrise

60 bis 70 Prozent der weltweit Hungernden sind Frauen und Kinder, ein Grossteil von ihnen lebt in ländlichen Gebieten. Dieser EinBlick zeigt auf, dass die Lebenswelten von Männern und Frauen noch immer von ungerechten Strukturen geprägt sind. So sind Frauen vielerorts für die häusliche Produktion von Nahrungsmitteln zuständig, haben jedoch nur beschränkt Zugang zu Land, Wasser, Saatgut und Wissen. Zudem wird die mehrheitlich von Frauen geleistete Sorgearbeit für Familie und Umwelt oft zu wenig wertgeschätzt und im Norden wie im Süden meist unentgeltlich geleistet.

Im Hinblick auf den Erdgipfel Rio+20 und die Diskussion einer neuen Green Economy fordern Fastenopfer und Brot für alle, dass die Erfahrungen und Kompetenzen von Frauen und Männern gleichermassen in die Verhandlungen einfliessen. Nur so lassen sich Lösungen für die grossen Herausforderungen dieses Jahrhunderts finden.

EinBlick Gendergerechtigkeit (2011)

 

 

 

EinBlick 01/2011: Water Grabbing - der grosse Durst nach fremdem Wasser 

«Water Grabbing» ist noch kein gängiger Begriff. Doch ist die Sicherung von Wasserrechten der treibende Faktor hinter dem Phänomen des «Land Grabbing». Die Gier nach Wasser treibt Investoren und Nationen an, sich riesige Flächen Ackerland und die dazu gehörigen Wasserressourcen
im Süden zu sichern. Während sich internationale Organisationen fragen, wie der Hunger nach Land sozial- und umweltverträglich gestaltet werden kann, fordern betroffene Bauernorganisationen: «Stopp!»

Dieser EinBlick beleuchtet die Hintergründe des ungezügelten Zugriffs auf Wasser im Zusammenhang mit dem Erwerb von Land in Afrika und anderswo. Er zeigt, was wir tun können und was die Politik tun sollte.

  Einblick Water Grabbing (2011)

 

 

 

EinBlick 02/2010: Bodenschätze - Fluch oder Segen?

Viele Länder in Asien, Lateinamerika und Afrika verfügen über immense Bodenschätze. In den seltensten Fällen trägt dieser Reichtum zur Entwicklung der Länder bei – im Gegenteil: Die ressourcenreichsten Länder gehören oftmals zu den ärmsten und konfliktträchtigsten Staaten der Welt.

Dieser EinBlick zeigt die Auswirkungen des exzessiven Rohstoffabbaus auf Menschen und Umwelt auf, beleuchtet die Problematik der Steuerflucht und der fehlenden Regulierung internationaler Rohstoffkonzerne und präsentiert Lösungsansätze, wie der Rohstoffreichtum der nationalen Entwicklung und der lokalen Bevölkerung zu Gute kommen könnte.

Einblick Bodenschätze (2010)

 

 

 

EinBlick 01/2010: Land Grabbing - Die Gier nach Land

Ein neues Phänomen bedroht die Lebensgrundlage der Menschen in den Ländern des Südens: der rasant fortschreitende Aufkauf riesiger Ackerlandflächen durch Regierungen, globale Unternehmen und private Investoren. Das so genannte «Land Grabbing» verschärft den weltweiten
Hunger und fördert die industrielle Landwirtschaft – mit fatalen sozialen und ökologischen Konsequenzen.

Dieser EinBlick zeigt die Hintergründe und die Auswirkungen des ungezügelten Landausverkaufs für die Betroffenen auf und gibt einen Überblick über die wichtigsten Akteure und Lösungsansätze
auf nationaler und internationaler Ebene.

Einblick Land Grabbing (2010)

 

 

 

EinBlick 01/2009: Wirtschaft und Menschenrechte

Ärmere, schwächere Länder haben die Kehrseite der Globalisierung von Anbeginn zu spüren bekommen. Der Run auf Rohstoffe und die Verlegung der Produktion billiger Massenwaren haben im Süden Arbeitsverhältnisse begünstigt, wie sie in Europa seit dem 19. Jahrhundert nicht mehr bekannt sind. Transnationale Unternehmen haben von fehlenden Sozial- und Umweltnormen profitiert. Sie zum Schutz der Menschenrechte in die Pflicht zu nehmen ist heute eine dringende Notwendigkeit. Auf UNO-Ebene wie auch in der Schweiz braucht es deshalb mehr Verbindlichkeit. Fastenopfer  und Brot für alle beleuchten mit dem vorliegenden EinBlick sowohl die internationalen Debatten als auch die Schweizer Politik zum Thema und machen konkrete Verbesserungsvorschläge.

  Einblick Unternehmen und Menschenrechte (2009)

 

 

 

 

EinBlick 02/2008: Wege aus der Nahrungsmittelkrise

Dieser EinBlick beleuchtet die Ursachen des Hungers in der Welt und die Hintergründe der Nahrungsmittelkrise vom Frühjahr 2008. Mangelnder politischer Wille, soziale Ungerechtigkeit und die Folgen des Klimawandels
gehören zu den Hauptursachen des Hungers. Leiden Menschen an Hunger, handelt es sich oft um eine Verletzung des Rechts auf Nahrung.

Der EinBlick beschreibt, wo, warum und von wem das Recht auf Nahrung verletzt wird und was es braucht, um dies zu verhindern. Er zeigt auf, was geschehen muss, damit das Recht auf Nahrung verwirklicht werden kann und was wir dazu beitragen können, damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt.

  EinBlick Nahrungsmittelkrise (2008)

 

 

 

EinBlick 01/2008: Gerechtigkeit im Klimawandel

Der globale Klimawandel ist die umfassendste Bedrohung der natürlichen Ökosysteme und der menschenwürdigen Existenz überhaupt. Die Klimaerwärmung trifft jene am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben: Arme Menschen im Süden der Welt. Die Klimafrage ist daher unabdingbar verbunden mit der Frage der sozialen Gerechtigkeit zwischen Menschen verschiedener Regionen und Generationen.
Benachteiligte Menschen im Süden leiden schon heute am stärksten unter veränderten Wetterbedingungen, häufigeren Trockenheitsperioden, Stürmen oder Überschwemmungen.

Wenn es nicht gelingt, den Ausstoss von Treibhausgasen massiv und schnell zu verringern und die weltweite Temperaturerhöhung unter 2°C zu halten, werden Hunger, Durst und Konflikte unbewältigbare Dimensionen annehmen und die bisherigen Entwicklungsanstrengungen zunichte machen.

EinBlick Gerechtigkeit im Klimawandel (2008)

 

 

 

EinBlick 02/2007: In die Armutsbekämpfung investieren

Die Anlagepolitik vieler Kirchen und Privatpersonen steht nicht immer im Einklang mit ihren Ethikprinzipien. So wird in Firmen investiert, die Menschenrechte verletzen oder keine Transparenz über ihre Geschäftspraktiken bieten. Sogenannte sozialveranwortliche Anlagefonds berücksichtigen zwar ökologische und soziale Kriterien, investieren jedoch hauptsächlich in die 500 grössten Konzerne der Welt und kaum in arme Regionen.

Dort, wo 2.8 Milliarden Menschen mit weniger als 2 US$ pro Tag leben, ist der Bedarf an wirtschaftlicher Entwicklung am grössten. Neue Finanzprodukte füllen diese Lücke. Mit einer Investition in Mikrokredite können Sie zur Armutsbekämpfung beitragen. Mit dieser Broschüre zeigen  Fastenopfer und Brot für alle auf, welche Möglichkeiten für Kirchen und Privatpersonen existieren.

EinBlick Geldanlagen (2007)

 

 

 

EinBlick 01/2007: High Tech - No Rights?

Die jungen Frauen, die unsere Hightech-Computer herstellen, leben in einem anderen Zeitalter. Oft arbeiten sie zwölf Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche, mehrere Wochen hintereinander. Ihr Stundenlohn beläuft sich auf weniger als 50 Rappen und ihre Anstellung ist ebenso unsicher wie riskant. Giftige Stoffe gefährden ihre Gesundheit und ihre Fruchtbarkeit. Millionen von ihnen, die in chinesischen Elektronikfirmen arbeiten, haben noch nie einen Vertrag gesehen. Dies bedeutet, dass sie sich illegal in den Produktionszonen aufhalten und ihre Rechte nicht verteidigen können. 

Angesichts dieser unbekannten Missstände in der Computerindustrie haben Fastenopfer und Brot für alle entschieden zu handeln. Seit 2007 fordern sie mit der Kampagne «High Tech – No Rights?» die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz auf, sich mit ihrem Einkaufsverhalten bei den grossen Marken – Hewlett-Packard, Dell, Acer, Apple, Fujitsu Siemens – für die Respektierung der fundamentalen Arbeitsrechte einzusetzen.

EinBlick High Tech - No Rights? (2007)

 

 

     
     
 
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